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Elektromobilität

Gebrauchtes E-Auto kaufen: 7 Punkte, die du prüfen musst

Akku-Zustand, Garantie, Schnellladeverhalten – beim gebrauchten Elektroauto gelten andere Regeln als beim Verbrenner.

20. März 2026 7 Min.

Der Akku ist das teuerste Bauteil eines E-Autos und entscheidet über Wert und Reichweite. Lass dir vor dem Kauf zwingend den State of Health (SoH) zertifizieren – Werte unter 85 % sollten preislich deutlich berücksichtigt werden.

Die 7 Prüfpunkte

  1. State of Health (SoH) – aktuelle Akku-Kapazität in %
  2. Verbleibende Akku-Garantie – meist 8 Jahre / 160.000 km
  3. DC-Ladekurve – wichtig für Langstrecke (z. B. 100 kW+ bei Mittelklasse)
  4. Anzahl Schnellladezyklen – auslesbar im Service-Modus
  5. Reichweite bei Kälte – realistisch 25–40 % weniger als WLTP
  6. Originalladekabel & Adapter – Schuko-, Typ-2- und ggf. CCS-Adapter
  7. Software-Updates verfügbar – betrifft Reichweite, Komfort, Sicherheit

SoH-Check: Wo bekomme ich ihn?

  • ADAC, TÜV, DEKRA bieten herstellerunabhängige Checks (ca. 80–150 €)
  • Manche Hersteller stellen offizielle Zertifikate aus (z. B. Renault, Tesla)
  • App-basierte Tools wie aviloo liefern detaillierte Auswertungen

Förderung & Steuer

Reine E-Autos sind in Deutschland bis Ende 2030 von der Kfz-Steuer befreit (Stand 2026). Die Umweltprämie wurde 2024 eingestellt – Vorteile gibt es aber weiter über Dienstwagenbesteuerung (0,25 %-Regel bis 70.000 € Bruttolistenpreis).

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